Sexueller Missbrauch – warum man darüber nicht sprechen darf.

Mis en avant

Sexueller Missbrauch – warum man darüber nicht sprechen darf

Veröffentlicht am 11. Januar 2016 von yaelmellul
Übersetzung/Bearbeitung am 12. Januar 2016 von Martina Wagner

Köln, Hamburg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien, Salzburg, Zürich, Helsinki, Kalmar…

Seit einigen Wochen engagieren sich französische Verbände und Persönlichkeiten aus dem linken, feministischen sowie antirassistischen Spektrum gegen den Ausnahmezustand und den Entzug der Staatsangehörigkeit binationaler Terroristen. (http://www.nousnecederonspas.org/sortir-de-letat-durgence ). Dieses Engagement ist legitim; wir teilen es nicht unbedingt, aber wir respektieren es zutiefst.

Angesichts immer detaillierterer Berichte von Journalisten und Polizeibeamten über den Tsunami sexueller Übergriffe, denen Hunderte von Frauen in Europa während der Silvesternacht zum Opfer fielen, erwarten wir im Gegenzug von denselben linken, feministischen, antirassistischen Verbänden und Persönlichkeiten ein ebenso starkes und einmütiges Engagement und die Verurteilung dieser Übergriffe. Mehrere hundert Frauen wurden während der Silvesternacht in Deutschland [sowie in anderen Ländern] aggressiv sexuell belästigt. Diese massenhaften sexuellen Übergriffe seien möglicherweise koordiniert und abgesprochen gewesen, erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas am Mittwoch gegenüber dem ZDF: « Das ist offenbar eine völlig neue Dimension organisierter Kriminalität. » [1]

Die Berichte der Opfer sind erschreckend. In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar, während des Feuerwerks und auch später, fanden in der Menschenansammlung am Kölner Hauptbahnhof und vor dem Dom massenhafte sexuelle und auch andere gewalttätige Übergriffe statt. Nach ersten Zeugenberichten hätten an die tausend « arabisch oder nordafrikanisch aussehende » Männer jeweils in Gruppen Dutzende von Frauen attackiert und sexuell belästigt. Dabei wurden die Frauen an der Brust oder im Intimbereich begrapscht; in vielen Fällen kam es zu Taschendiebstählen und Handtaschenraubdelikten. [2]

Die bisherige Bilanz: « Im Laufe der Nacht stellt die Landespolizei 71 Personalien fest, spricht zehn Platzverweise aus, nimmt elf Personen in Gewahrsam und vier fest und stellt 32 Strafanzeigen. All dies wird im CEBIUS-System der Einsatzleitstelle der Polizei eingespeist. Die Bundespolizei bilanziert außerdem 44 Diebstähle, acht Körperverletzungen, zwei Landfriedensbrüche, drei Raubtaten und erteilte 979 Platzverweise.

Dazu kommen 13 sexuelle Nötigungen und 20 Körperverletzungen. Aktuell teilt die Ermittlungsgruppe ‘Neujahr’ mit: Es gibt jetzt 516 Strafanzeigen, in etwa 40 Prozent der Fälle wird wegen Sexualdelikten ermittelt. Großenteils handele es sich um Asylsuchende und Personen, die illegal im Land sind. …

Rund 100 Personen seien kontrolliert, etliche der Wache zugeführt und in Gewahrsam genommen worden. Die Überprüfungen ergaben: ‘Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer. Das habe sich aus vorgelegten Dokumenten ergeben. Viele der Kontrollierten hielten sich erst seit wenigen Monaten in Deutschland auf. Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber. Sie haben Dokumente vorgelegt, die beim Stellen eines Asylantrags ausgehändigt werden.' » [2] Die Ermittlungen, inwieweit diese Personen in die Vorfälle der Silvesternacht direkt involviert waren, dauern noch an, so die Polizei. Laut SPIEGEL wurden einige der in der Silvesternacht gestohlenen Handys in Flüchtlingsheimen oder deren unmittelbarem Umfeld geortet. [3]

Die F.A.Z. berichtet, unter den 32 Tatverdächtigen seien zehn algerische, zehn marokkanische, vier syrische, fünf iranische, ein irakischer, ein serbischer und ein amerikanischer sowie zwei deutsche Staatsangehörige. 22 von ihnen seien Asylbewerber. [4] Der Kölner Polizei, deren Ermittlungsgruppe « Neujahr » auf 100 Beamte aufgestockt wurde, liegen 350 Stunden Videomaterial vor, das derzeit ausgewertet wird. Auch ein Zettel mit arabisch-deutschen Übersetzungen von sexistischen Begriffen ist sichergestellt worden. [5]

Die Kölner Ermittler vermuten hinter diesen Straftaten auch ähnlich wie in Düsseldorf operierende marokkanische Banden. [6]

Als Antwort auf diese Ereignisse rief Henriette Reker, die Kölner Oberbürgermeisterin, Frauen und junge Mädchen zur Einhaltung gewisser Verhaltensregeln auf, die zur eigenen Sicherheit beitragen sollten. Vielfach zitiert und verlacht wurde dabei die Empfehlung, « eine Armlänge » Abstand zu halten; des Weiteren riet Reker dazu, aktiv Hilfe einzufordern und Passanten gezielt anzusprechen. [7] Ebenso heftig kritisiert wurde die Äußerung des Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Frauen sollten nachts generell in Begleitung unterwegs sein (auch in Österreich hatte es in derselben Nacht ähnliche Vorfälle gegeben). [8]

Während Köln die erste Stadt war, aus der entfesselte sexistische und sexuelle Gewalt bekannt wurde, gefolgt von Hamburg (zzt.108 Strafanzeigen) [9] und Stuttgart (zzt. 31 Strafanzeigen) [10], berichten die Medien mittlerweile von ähnlichen Vorkommnissen in anderen Städten wie Berlin [11], Düsseldorf [12], Frankfurt [13], Bielefeld [14], München (sowie andere Städte in Bayern) [15], Dortmund [16], aber auch Wien und Salzburg (Österreich) [17], Zürich (Schweiz) [18], Helsinki (wo die finnische Polizei das Schlimmste verhindern konnte) [19] und Kalmar (Schweden) [20]. (Note 1) Speziell aus Schweden kommen jetzt sogar Berichte über schon länger zurückliegende, bisher verschwiegene Vorfälle. [21] Jedoch fast überall spricht die Polizei von Straftaten bisher unbekannter Dimension.

Wir wissen bereits, dass weibliche Flüchtlinge unter dem Deckmantel des Schweigens und der Gleichgültigkeit massiv sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen ausgesetzt sind – es soll sogar Fälle von Zwangsprostitution geben [22 ] (Note 2). Während wir diese aufs Schärfste verurteilen, erwidern uns gewisse NGOs [Nichtregierungsorganisationen], dies sei nicht « das Problem » (Note 3). Darauf stellen wir die Frage: Welches Wunder hat bewirkt, dass diese Gewalttäter nicht nur in den Augen der Gesellschaft, sondern auch in jenen progressistischer Verbände zu « Unberührbaren » werden?

Während wir also seit einer Woche diese Gewalttaten anprangern, werden wir von linker Seite aufgefordert, zu schweigen oder « vorsichtig zu sein », um niemandem « in die Hände zu spielen ». Dieselbe Reaktion finden wir bei den meisten Behörden und Medien: Leugnen und Verharmlosen. Den Opfern – sowie allen anderen Opfern sexueller Gewalt weltweit – wird damit wieder einmal suggeriert, sie seien keine « guten » Opfer und hätten sich das Ganze selbst zuzuschreiben, während den Tätern mildernde Umstände zugebilligt werden. Was hätte man andererseits wohl gehört und gelesen, wären diese Straftaten von Gruppen von Skinheads begangen worden? Hiermit sollen keinesfalls rechter Populismus oder gar rechtsradikale Straftaten verharmlost werden – aber:

Dieses « Messen mit zweierlei Maß » ist wirklich unerträglich und ein Verstoß gegen die Würde der Frauen. Als fortschrittliche FeministINNen fühlen wir uns berufen, uns auf die Seite aller Frauen zu stellen, die Opfer männlicher Gewalt wurden – wobei die Herkunft der Täter überhaupt keine Rolle spielt und wir auch jene Männer anprangern, die wir « politisch korrekt » in Schutz nehmen sollen.

Ja, wir wissen, dass diese Straftaten für andere Zwecke « ausgeschlachtet » werden. Aber diese sexuellen Übergriffe an Frauen – seien es nun Flüchtlinge oder Europäerinnen – dürfen nicht gleichgültig hingenommen werden, um ja nicht mit den wirklichen Rassisten gleichgesetzt zu werden. Die braune Pest gedeiht auch infolge unseres Schweigens… Was im Moment den Rechtsextremen in die Hände spielt, ist auch das Verschweigen und Vertuschen; was die Bevölkerung so aufgebracht und misstrauisch macht, ist auch die Wahrheitsverweigerung, indem man die Opfer zum Schweigen bringt und das erlittene Grauen verharmlost. Das ist es, was den Rechtsextremen in die Hände spielt. Denn durch unser Schweigen und Relativieren bestärken wir sie in ihrer Lüge, sie seien die Einzigen, die sich um die Sicherheit und Unversehrtheit der Frauen bemühen.

Und schließlich antworten wir auf die endlosen Vorwürfe, die uns in den letzten Tagen gemacht wurden: Was sich in Köln und anderswo zugetragen hat, ist die ständige Verschiebung der Schuld von den Angreifern auf die Opfer. Man erzählt uns ständig, wenn wir den Frauen zuhörten und sie sprechen ließen, so würden wir einer neuen Agenda den Weg bereiten: Prangern wir Bertrand Cantat an [franz. Rocksänger; aus Eifersucht erschlug er 2003 seine Freundin Marie Trintignant], so spielen wir angeblich der Rechten in die Hände; wenden wir uns gegen Georges Tron [ehemaliger franz. Staatssekretär; wurde 2011 von zwei früheren Mitarbeiterinnen wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung verklagt], so spielen wir angeblich der Linken in die Hände; klagen wir DSK an [Dominique Strauss-Kahn, ehemaliger franz. Politiker und IWF-Direktor; eine Reihe von Vorwürfen zu sexuellen Straftaten beendete seine politische Karriere 2011], so beschuldigt man uns des Antisemitismus; prangern wir die Gewalttaten von Männern anderer Ethnien an, so unterstützen wir wiederum angeblich die Rechtsextremen…

Sicher ist, dass in diesem von Männern inszenierten Spiel die Frauen immer nur die Schachfiguren darstellen. Sicher ist auch, dass in jener Nacht in Köln Frauen sexuell missbraucht, körperlich misshandelt und ausgeraubt wurden. Doch das Einzige, was offenbar zählt und die Gemüter bewegt, ist die Frage, wer wem in die Hände spielt.

Was in Köln und anderswo geschehen ist, ist die sich immer wiederholende Tatsache, dass Opfer misshandelt und zum Schweigen gebracht werden, weil die Interessen der einen Partei Priorität hat über die der anderen.

Eins bleibt nach über 5000 Jahren gewiss: Der männlichen Dominanz geht es gut, und von Männern ausgehende Gewalt bleibt ungeahndet.

Wenn nicht einmal die Linken dies verurteilen – wer steht dann auf der Seite dieser Frauen?

——————————–

Erstunterzeichner/innen:

Lise Bouvet
Christelle Di Pietro
Solveig Halloin
Diké Justice
Christine Le Doaré
Martine Martiney
Yael Mellul
Catherine Moreau
Francine Sporenda
Ana-Luana Stoicea-Deram

Überzeugte Feministinnen.

Und: (Sie können diesen Text unterschreiben, indem Sie unten einen Kommentar hinterlassen (« Je signe. » / « Ich unterzeichne. »)

Arlette Zilberg – Laurent Bouvet – Djemila Benhabib – Françoise Laborde – Isabelle Kersimon – Céline Pina – Michèle Fitoussi – Zohra Bitan – Laurence Marchand-Taillade – Rosen Hicher Antisexisme – Marc Cohen –  Florence Humbert – Monica Art – Catherine Grenier – Geneviève Brûlé – Virgil Brill – Monica Plaza – Fréderic Fredj – Ziad Goudjil – Denis Maillard – Didier Lesaffre – Agnès Menetrier – Denis Sénamaud – Renée Fregosi – Françoise Courtiade – Marie Jauffret – Marie-Christine Rigal – Magali Co-Vergnet – Marie Rivet – Lilas Goldo – Pascale Zussy – Juan 23 – Muriel Cohen – Noushka Tsuko – Annie Duprat – Laurence Delarbre – Antonin Congy – Anouk Charbonnier – Gregoria Gutiernez – Marie-Jo Bonnet – Cathie Lenybellet – Michelle Soulat – Christophe Lozzi – Bernadette Doleux – Juliette Doroy – Karine Patte – Laurence Gelormini – Françoise Roux –  Nadine Masson-Boukhobza –  Frédérique Grumbach – Anna Bobillo-Aubert – Fred Le Querrec – Dominique Mercier – Cassan-Fayard – Christine Raynaud – Sandra Martial – Yann Patin de Saulcourt – Teugels Jéssica –  Jean Paul Brenelin – Marie Jo Bonnet – Audrey Harel – Lydie Van den Bussche – A. de Liedekerke – Sophie Albert-Hamecher – Celine Morana – Jean Paul Brenelin – Céline Charpot – Isabelle Gayrard Auzet – Naqdimon Weil – Frédérique Le Querrec – Simon-Pierre Badoc – Karim Bey SMAIL – Sylvie Sieber Hochar – Didier Savard – Jacques Riguidel – Serge Vannerom – Anne-Sophie Chazaud – Micheline Carrier – Frank Limido – Fabienne Courvoisier – Riguidel Jacques – Aliaa Fanidi – Marion Reiler – Gilles Parise – Anouk Charbonnier – Danielle Fiaschi –  Myriam Lepron – Aline Tailamé – Cecile Piessal – Marie-Laure Benoit  – Micheline Carrier – Élaine Audet – Adeline Cerutti – Lavarec – Claude Grunspan – Sarah d’Epagnier – Hypathia – Mass – Sandra Daulon – Christine Gamita – Caroline Catino – Violaine SABOT – Armingaud Corinne – Christian Gaudray – Nicole Aubard – Fabienne Warin- Daniel Lattanzio – Leriche Corinne – Remy Cecile – Brigitte Maillard – Thierry Duvernoy – Annick Proriol – Lorraine Lefebvre – Déborah Hendrickx-Sarda – Szuchendler Nicolas – Jeegers Bea – Jeanne Jorette – Serge PAULOU – Lydie Van den Bussche – Marie Cheul – Odile Steller Chaumeton – Cathie Monacelli Gamond – Coralie Abadie – Leuwers Reine – Chassin Nicole – Lucie Bourassa – Valérie Catanzaro – Kantjas Marie Helene – Philippe-Emmanuel Toussaint – Patrice Kappel – Arlette Chobli – Siegler Véronique – Francine Lejeune – Tracy Allard – Nathalie Szuchendler – Marie-Andrée Boivin – Louise Bauman – Rebecca Lecat – Sophie Chauveau – Anthéa – Cathy – Gwendoline Pajot – Nathalie Reiter – Chevrolet Huguette – Pierre Bouchacourt – Françoise Thiel – Betty Bente Hansen – Pauline Makoveitchoux – Annick Muller – Danièle Saladino – Diane Hamel – Carmona Cristina – Deb – Audrey Terrisse – Loye – Aude Campana – Dionisi-Peyrusse Amélie – elisseievna – Muzzarelli Sandra – Marc Dumont – Villette – Melaine Matige – Michael A. Soubbotnik – Melaine Matige – Anne Contet – Mansouri Douadi – Daniel Fuld – Deudon Catherine – Jorisse Marie – Samuel Nahmani – Ronan LOAEC – Laurence Henry – Tempelhoff Anne – Mary-Ann May – Ludivine LELEU – Martié Fabrice – F. Soldani – Ariane Grassi – E.Corlier – Pierre-Samuel Guedj – Stephanie Gorge – Claudine Janelli – Christelle Sansh – Chloé Boigné – Souchu kevin – Theron Véronique – Anne Fabienne B-Vinson – Catherine Marchandise – Flo Marandet – Sophie Dumoutet – Artemisia Zaza – Brachet – Isabelle Delgrange – Roboam Clothilde – Françoise Goubert – ProfHellois – Jocelyne Richard – Laloupe Brigitte – Alain Guédon – Dionisi-Peyrusse Amélie – Patrick Penvern – Stef Hetzel – Patrick Flament – Roseline Crozier – Alves da Silva – Victor Villemant – Julie Creven – Maud Robaglia – Stéphanie Doyon – Emmanuel Attia-Gani – Ouaknine Léon – Cécile Mufraggi – Marianne Bouvaist – Bouifrou Linda – Philippe Petelot – Camille Desprets – Mariannick Mahe – Isabelle Faivre – Julie Hecquet – Lydie SOUSSAND – Bernard Maro – Suzanne Provost – Frédéric Antes – Yvalain Debodinance – Joce Grall – Anne Vinson – Majchrzak – Jérome Olivier Delb – Tilly – Nicole Giroud – Jacques Rossollin – Mélusine Vertelune – Vincent Maliet – Marie Calabozo – Vuilquez – Majchrzak – Joelle Martin – Fabrice Daimler – Felon Isabelle – Durand Audrey – Chantale Lapierre – Didier Elzeard – Sophie Valles – Joëlle Lasserre – David Chauvel – Anne-Judith LEVY – Sophie Peyrard – Sophie Mariani – Alix de Lalande – Locussol Peggy – Carole Adomeit – Stéphanie du Moulin – Georges Bleuhay – Anne-Marie Carmant – Clara Michaux – Helene Legrais – Mel Annye Cote – Johanne StAmour – Thomas Pigache – Jacques Pétrus – Marc Scherer – Wortham Geneviève – Marion Gamain – ALLA Jamila – Clara Michaux – Olivia Mohrmann –   Sylvaine Dio – Florence Plinguier – C.Bentolila – Evano Chantal – Borreil Monique – El Mrabet Arbia – Matti King – André le Maire – Martine Chêne – Brigitte Huttner  – Lydie Ziegler – Judith Capelier – Sarr Laetitia –  Charles A Veilleux – Hannah Seroussi – Anne Légier-Desgranges – Philippe Aubert – Landes – Lunesoleil – Christine Graillett – Suzanne Lefaire –  Annie Hamel – Nathalie di Palma – Rafaelle St-Pierre – Deflaux Guy – Catherine Boutten – Loizeau-Lacroze Mali – Valérie Romain – Huisman – Victor Castillo – Laura Rozange – Dalvin Jennifer – Elina Baron – Dumas Patrick – José Pereira – Clémentine Vagne – Bérénice Bergoend – Dionisi Olivier – Broallier Sergine – Zaprzalka Stephanie – Juliette Lucas – Julie Wohlfahrt – Fabienne Roumet – Loïc Steffan – Joëlle De Roy – Nicolas Benouaiche – Marie Gommier – Lucie de Bellefeuille – Adeline Tosello – Danielle Thierce – Lydie Labat – Nicole Montulet – Christine Desactes – Liane Robillard – Pradel Claire – Jael Travere – Dominique Lunel – A.Dousset – Margot – Chantal Meneu-Tardiveau – Jacqueline Dantec – Pascaline Wittkowski – Déborah Charbit – Victor Khagan – Nasser Mokni – Catherine Dufour – Carole Covello – MASSEI Marie-Laure – Eva Bucquet – Elbaz Galina – Louis Broca – Mélusine Vertelune – Francine Labrecque – Le Gall Hélène – Xavier Vermande – Lathiere – Fassio-Pastorello Michel – Yann Drogerys – Dorothee Mani – Bondon Marie-Laure – Le Helley – Eliane Fiolet – Odile Regnault – Peyrusse-Dionisi – Christelle Alle – Nathalie Melet – Diane Guilbault – Gerard Raymonde – Socra François – Camille Dionisi – Nathalie Gourde – Michel Moroy – Margot Vergne – Sophia Theda – Elisabeth Salvaresi –  France Labrecque –  Anaïs Kadolioui  – Catherine Dedon  – Anaïs Kaddioui – Marieme Helie Lucas – Stéphanie LeBlanc  – Michel Brousson – Mireille Des Rochers – Marie Savoie – Demulder Vincent – Demulder Stéphanie – Sophie Cascachine – Ewa Lebiedowska – Cédric Piot – Anne Laroche – Caroline VALBRUN – Boursier Danielle – Véronique Giudicelli – Claire Ambroselli – Danielle Boursier – Sybille Regamey – Pascal Adam – Suzanne Beaulne – Mathilde Filleul –

Gilles d’Ambra Azzopardi – Gregoria Gutiérrez – Yoann Odermatt – Maurice Rodange A. – Michel Hervé Bertaux-Navoiseau – Despina Bekiari – Bonhoure N. – Bertrand Rogers – Norge – Yehudit

Originaltext: http://yaelmellul.livehost.fr/2016/01/11/silence-on-viole/

In English : http://yaelmellul.livehost.fr/2016/01/12/rapes-in-cologne-the-silence-of-the-left/

 

____________________________

[1] http://www.heute.de/sexuelle-attacken-in-koeln-und-hamburg-maas-neue-dimension-organisierter-kriminalitaet-41686680.html

[2] http://www.welt.de/politik/deutschland/article150832665/Drei-Stunden-in-der-Angstzone-Eine-Rekonstruktion.html

[3] http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-spur-gestohlener-handys-fuehrt-auch-in-fluechtlingsheime-a-1071075.html

[4] http://www.faz.net/aktuell/politik/uebergriffe-in-koeln-in-der-silvesternacht-zwei-festnahmen-14003875.html

[5] http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1226386/nrwaktuell

[6] https://www.hna.de/politik/polizei-duesseldorf-ermittelt-lange-gegen-araber-verbindung-koeln-6012301.html

[7] http://www.n-tv.de/politik/Henriette-Reker-entschuldigt-sich-article16713621.html

[8] http://kurier.at/chronik/wien/puerstl-frauen-sollten-nachts-generell-in-begleitung-unterwegs-sein/173.750.034

[9] http://www.shz.de/hamburg/silvester-in-hamburg-schon-108-anzeigen-kritik-an-der-polizei-id12394586.html

[10] http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/uebergriffe-an-silvester-stuttgarter-polizei-bestaetigt-31-anzeigen/-/id=1622/did=16774720/nid=1622/bb4oax/

[11] http://www.morgenpost.de/berlin/article206892155/Sexuelle-Uebergriffe-zu-Silvester-auch-in-Berlin.html

[12] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/blaulicht/duesseldorf-mehr-faelle-von-sexueller-belaestigung-41-anzeigen-aid-1.5677740

[13] http://www.fr-online.de/frankfurt/silvester-uebergriffe-auch-in-frankfurt,1472798,33467202.html

[14] http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20671386_Sexuelle-Uebergriffe-in-der-Silvesternacht-auch-am-Bielefelder-Boulevard.html

[15] http://www.br.de/nachrichten/uebergriffe-silvester-bayern-100.html

[16] http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/betroffene-schildert-ihre-silvester-nacht-in-dortmund-id11443382.html

[17] http://www.welt.de/vermischtes/article150772785/Silvester-Uebergriffe-auch-in-Wien-und-Salzburg.html

[18] http://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/kanton-zuerich/Sexuelle-Uebergriffe-an-Silvester-auch-in-Zuerich;art372447,8430551

[19] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/08/finnische-polizei-verhindert-massive-sexuelle-uebergriffe-an-silvester/

[20] http://sverigesradio.se/sida/gruppsida.aspx?programid=2108&grupp=2399&artikel=6340452

[21] http://www.welt.de/newsticker/news1/article150895218/Schwedens-Polizei-vertuschte-sexuelle-Uebergriffe.html

[22] http://www.welt.de/politik/deutschland/article147725757/Ausserhalb-des-Heims-fuehle-ich-mich-sicherer.html

Siehe auch: Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_%C3%9Cbergriffe_in_der_Silvesternacht_2015/16

——————————–

Quellen auf Französisch und Englisch

Note 1

– http://www.lemonde.fr/europe/article/2016/01/07/la-police-de-cologne-reconnait-avoir-ete-depassee-lors-des-agressions-du-nouvel-an_4843553_3214.html
– http://www.7sur7.be/7s7/fr/1505/Monde/article/detail/2576251/2016/01/06/Le-recit-terrifiant-d-une-victime-de-Cologne.dhtml
– http://www.letemps.ch/suisse/2016/01/07/agressions-sexuelles-zurich-nuit-31-decembre
– http://www.lepoint.fr/monde/suisse-des-agressions-sexuelles-aussi-a-zurich-la-nuit-du-31-decembre-07-01-2016-2007899_24.php
– http://mobile.lesoir.be/1087899/article/actualite/monde/2016-01-07/niveau-inhabituel-harcelement-sexuel-helsinki-nuit-du-nouvel-an
– http://www.leparisien.fr/faits-divers/violences-du-nouvel-an-a-cologne-le-nombre-des-plaintes-grimpe-a-379-09-01-2016-5435831.php#xtref=https%3A%2F%2Fwww.google.fr%2F
– http://mobile.francetvinfo.fr/monde/europe/violences-a-cologne/agressions-du-nouvel-an-a-cologne-la-police-enregistre-desormais-plus-de-500-plaintes_1262161.html#xtref=http://m.facebook.com
– http://mobile.lemonde.fr/europe/article/2016/01/10/les-violences-de-cologne-ont-ete-probablement-planifiees-selon-le-ministre-de-la-justiceallemand_4844650_3214.html?xtref=http://m.facebook.com
– http://www.lejdd.fr/International/Europe/Violences-contre-des-femmes-a-Cologne-ce-qui-s-est-vraiment-passe-767815

Note 2
– http://www.europeanyoungfeminists.eu/2015/12/15/women-refugees-why-we-need-to-understand-human-rights-from-a-womens-rights-perspective/
– http://www.nytimes.com/2016/01/03/world/europe/on-perilous-migrant-trail-women-often-become-prey-to-sexual-abuse.html
– http://www.buzzfeed.com/jinamoore/un-refugees-agency-admits-sexual-abuse-risks-after-buzzfeed#.qfjgZQ2Gg
– http://www.gatestoneinstitute.org/6527/migrants-rape-germany
– http://tempsreel.nouvelobs.com/l-obs-du-soir/20151216.OBS1522/dans-la-jungle-de-calais-la-peur-des-femmes-migrantes.html

Note 3
http://www.slate.fr/story/108779/femmes-refugiees-viol

Share Button